Feierabend mit dem Eimerkönig

Wenn ich abends aus dem Büro heimkomme, oft erst nach 22 Uhr, bin ich total froh, wenn ich ganz in Ruhe in der Küche stehen und einfach so vor mich hin kochen darf. Meine Freundin sitzt dann normalerweise im Nebenzimmer an ihrem Computer, und weil sie dabei eigentlich immer Kekse isst, gerate ich nie unter Druck, dass das Essen schnell fertig sein muss. Mit ihren Funkkopfhörern kann ich dabei sogar Musik hören. Am liebsten mag ich das Soloalbum vom „Rammstein“-Sänger Lindemann, das rockt genauso hart wie „Rammstein“, nur die Texte sind nicht ganz so brutal, oder man versteht sie jedenfalls nicht so gut, weil sie auf Englisch sind. Total relaxt. Und weil ich immer so viel Zeit habe, wie ich brauche, kann ich auch ganz gemütlich beim Kochen schon zwei, drei Biere wegschlucken. Meine Freundin sagt zwar nie was, aber wenn ich dann bei ihr im Zimmer auf dem Bett hocke und es zischt schon wieder vom Aufmachen, schaut sie doch immer her. In der Küche brutzelt alles so herrlich und sie bekommt es gar nicht mit.
Ich brutzle die Zwiebeln auch immer richtig schön braun, schalte manchmal sogar ein bisschen runter, damit ich ihnen länger zuschauen kann, und dann fange ich an, irgendwas kleinzuschneiden, und dann fallen mir immer mehr Zutaten ein, die ich noch dazugeben könnte. So entsteht der Eimerkönig: Aus Intuition, Ruhe und Kraft. Das Rezept ist also nur ein Vorschlag und darf individuell variiert werden. Der Koch ist hier der Chef.

Zum „Eimerkönig“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s