Das Schwimmbad

Das hauseigene Schwimmbad in unserem Hochhaus ganz unten am Ende von der Tiefgarage ist inzwischen ein wichtiger Ort für mich geworden. Obwohl mehrere hundert Menschen Zugang dazu haben, bin ich darin oft allein. Es ist momentan mein einziger Rückzugsort. Und da ziehe ich dann meine Bahnen. Ich bin klassischer Brustschwimmer, strenge mich dabei aber immer total an. Ich bin auch schon schnell. Beim Schwimmen habe ich außerdem nie Hunger. Manchmal schwimme ich und denke: „Ich muss nie wieder was essen!“ In so einem Moment fühle ich mich stark wie ein Bär. Wenn ich dann rauskomme und mich abtrockne, habe ich aber plötzlich doch immer voll den Kohldampf und könnte ein Pferd verschlingen.
Einmal war ein Mann mit mir im Becken, das war ein richtig haariger Koloss. Er hatte eine Schwimmbrille auf und kraulte ausschließlich auf dem Rücken. Er hat auch nicht „Guten Abend“ gesagt als ich zu ihm ins Becken gestiegen bin, und ich muss zugeben, dass mir das bei anderen Männern immer ein bisschen imponiert, wenn sie so rüpelhaft sind. Jedenfalls schwappte das Wasser so wild, dass das Schwimmen darin für mich noch anstrengender war als normal. Voll krass, echt. Wenn man sich an der Schulter von so einem Mann behaglich anlehnen darf, muss das ein tolles Gefühl sein.
Der Schwimmsport ist wirklich eine super Ergänzung zur Ernährung und gibt mir nicht nur alltäglichen Halt, sondern auch viel eigene Kraft.

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