Prăjiti fasole

Prăjiti fasole ist rumänischer Bohnenbrei und die Abkürzung von fasole cu ceapă prăjiti, und ausgesprochen wird es braschiti fisoln oder braschiti fasoln, das ist egal, das geht beides.

Zutaten:
● ½ Kilo getrocknete weiße Bohnen
● 1 Zwiebel
● 100 ml Öl
● Paprika edelsüß
● Salz

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen.
Dann am nächsten Tag:
Die Zwiebel ganz super klein schneiden und in mindestens 100 ml Öl anbraten.
Das Zwiebelöl in den Bohnentopf kippen und draufsalzen.
Paprika edelsüß nach Augenmaß reingeben.
Jetzt mit dem Zauberstab zerhexeln.
Fertig!

Tipp: Wenn man vorsichtig salzt, kann man dann noch nachsalzen.

Prăjiti fasole wird traditionell mit Brot serviert.

Beziehungsprobleme

Die Woche ohne Facebook war auch eine Belastung für meine Beziehung. Meine Freundin hat mich ständig einen Waschlappen genannt, weil ich mir das von Facebook gefallen lasse. Einmal kann man sich so was anhören, zweimal auch, klar, aber bei jedem gescheiterten Versuch, sich in seinen Account einzuloggen? Das ist zu viel! Das ist einfach zu viel! Und dann noch die ganzen anderen Vorwürfe …
Dass ich mir zu wenig Zeit für sie nehme, obwohl sie eh immer nur vorm Computer hockt …
Und dann bei allen Diskussionen, wenn ich Ihr nicht meinungsstark genug bin, nennt Sie mich wieder ein „Löffelchen im Wind“. Nicht mal rechtgeben darf ich ihr.
Ihr kennt doch alle das Logo von diesem Blog, den Kochlöffel-Smiley, der war die Erfindung von meiner Freundin. Das stand hier bis jetzt noch gar nirgends. Den hat sie vor Jahren mal kreiert, am Anfang von unserer Beziehung, weil ich immer so gern gekocht habe. Da hat sie mir das Bild gegeben und ein Küsschen und gesagt: „Das bist du, Geschmackspeter.“ Da war ich glücklich an dem Tag. Aber jetzt mit diesem ganzen Facebook-Ärger … Ich habe halt Grenzen, was meine Belastungsfähigkeit betrifft. Ins Büro muss ich auch noch. Die ganzen Sachen, die ich erledigen muss. Da trinke ich dann halt mal einen Schluck, damit ich wenigstens einschlafen kann. Ich habe auch voll schlecht geträumt, und meine Freundin dazu nur so: „Tagsüber willst du es jedem recht machen und nachts, wenn du betrunken bist, liegst du dann so schräg im Bett wie so ein scheiß schwerer Ast, da habe ich dich eben getreten, zur Seite schieben hast du dich ja nicht lassen, dafür warst du einfach viel zu schwer, obwohl kaum was dran ist an dir, bist du so schwer, wie erklärst du dir das?“ Und so weiter.
Dass ich sogar in der Löffelchenstellung versage, wurde ich beschuldigt. Da hat es bisher, behauptet sie, noch jeder vor mir geschafft, dass auch sie kommt. Sogar die One-Night-Stands angeblich.

Facebook – Wutbericht

Die nachfolgenden Zeilen richten sich besonders an mein Facebook-Publikum, sind aber auch für alle anderen interessant. Ich kotze voll ab, der Erfolg von „Kochen mit Peter“ ging Facebook zu schnell, deshalb wurde ich ausgebremst. Ihr habt Euch sicher gefragt, wo ich die ganze letzte Woche über war. Ich war gesperrt! So was schadet natürlich brutal dem Ansehen, aber das kümmert Facebook natürlich nicht. Ein Woche lang konnte ich keinen einzigen Beitrag auf „Kochen mit Peter“ veröffentlichen. Das muss man sich mal vorstellen. Ich habe jeden Tag zehn Mal mein Passwort eingegeben, aber nichts ist passiert, auch als ich dann schon den Ausweis von irgendeinem Hanswurst aus dem Internet hingeschickt hatte, der zufällig ebenfalls Peter heißt, kam immer bloß der Hinweis, dass meine Dokumente noch geprüft werden müssen. Ich habe jedes Mal voll abgekotzt, und das zehn oder zwanzig Mal am Tag! Die 1.000-„Gefällt mir“-Angaben-Grenze werde ich den Monat wegen dieser Attacke wohl nicht mehr durchbrechen können. Von Gott bin ich inzwischen übrigens auch wieder abgekommen. Ich habe mir das nochmal durchgelesen, was ich da geschrieben habe, auch das mit dem Wasser. Irgendwie voll der Scheiß. Und überhaupt: Was ist das für ein Gott, der so was zulässt! Ich habe jetzt jedenfalls Vorkehrungen getroffen. Facebook wird die Facebook-Seite von „Kochen mit Peter“ nicht zerstören! Es wird sicher bald eine der meistgefragten Facebook-Seiten überhaupt sein. Danke auch für die vielen Zuschriften während der vergangenen Woche! Ihr seid die besten Fans, die man haben kann!

Rosenkohl-Curry mit Ofenkartoffeln

Zum Geburtstag meiner Freundin habe ich mich in der Küche so richtig ins Zeug gelegt!
(Sorry, nichts für Anfänger! Aber probieren geht über studieren, nicht entmutigen lassen!)

Zutaten:
● Kartoffeln (so viele wie auf den Stein passen, oder das Blech oder was Ihr bei Euch im Ofen habt)
● Distelöl
● Salz
● Pfeffer
● Currygewürz (da gibt es die verschiedensten Mischungen, die kann man alle nehmen und auch kombinieren)
● Paprika edelsüß
● 3 EL Mehlschwitze (gibt’s schon fertig, z.B. von Mondamin, das ist dann so ein Granulat)
● 1 Dose Kokosmilch
● 500 g Tofu
● 1 Netz Rosenkohl

Zubereitung:
Einen Tag vorher den Tofu kleinbröseln und die Brösel einfrieren. Dann am Tag darauf in der Pfanne auftauen und mit dem Distelöl anbraten. Tofu kann man ewig braten, der brennt eigentlich nie an. Während der Tofu brät, hat man also Zeit, folgende Schritte zu erledigen:
Die Kartoffeln in fingerdicke Scheiben schneiden und mit Distelöl, Salz und Pfeffer einreiben und in den Ofen geben. Jetzt den Ofen auf 200 Grad einstellen und die Kartoffeln ungefähr eine halbe Stunde backen. Nach einer halbe Stunde umdrehen und nochmal zehn Minuten backen, dann sind die Ofenkartoffeln fertig. Damit das Rosenkohl-Curry gleichzeitig fertig wird, muss man sich, während die Kartoffeln im Ofen sind, weiter darum kümmern. Das erfordert folgende Schritte:
Den Rosenkohl vierteln und mit in die Pfanne schmeißen, die Kokosmilch dazukippen und ordentlich salzen. Jetzt auch die Currygewürze und das Paprika edelsüß unterrühren. Wenn der Rosenkohl weich ist, kommt die Mehlschwitze rein. Dann muss man es nur noch kochen lassen und ständig umrühren, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist.

Tipp: Immer mal wieder abschmecken, damit man gewürztechnisch hinkommt!

Hier gibt’s noch Infos zum Geburtstag meiner Freundin.

Der Geburtstag meiner Freundin

Gestern war der 15. Januar, da hat meine Freundin immer Geburtstag. Und wie jedes Jahr mussten wir den mit ihren beiden Ex-Freunden verbringen. Mit den beiden war sie jeweils sieben Jahre zusammen, wir sind jetzt drei Jahre zusammen, dafür heiraten wir bald, verlobt sind wir nämlich schon. Auf jeden Fall sitzen wir dann immer bei dem einen von beiden, weil der in der Nachbarschaft wohnt. Den ganzen Nachmittag, und immer zu dritt. Also zu viert, mich mitgezählt. Mir fällt meistens gar nicht so viel zum Reden ein und irgendwann stelle ich mir dann immer vor, wie wir es alle miteinander treiben. Zuerst ist meine Freundin noch dabei, dann ist sie auf einmal weg und wir stecken uns gegenseitig unsere Pimmel in den Mund. Wir sind total ausgelassen und habe eigentlich Spaß. Jeder spritzt ab, aber niemand bekommt deswegen einen Schlaffen. Es geht einfach so weiter, bis mich irgendwas aus der Phantasie reißt. Irgendeine Frage oder was, und dann weiß ich immer gar nicht, worum es geht und die anderen halten mit für dumm oder uninteressiert. Den beiden Ex-Freunde von meiner Freundin bin ich, glaube ich, voll unsympathisch. Vielleicht weil wir kaum Gemeinsamkeiten haben. Ich bin zum Beispiel eher schmächtig und liebe Kochen. Die beiden anderen mögen Fußball, kennen sich mit Autos aus und haben total durchtrainierte Körper. Ich finde sie eigentlich beide sympathisch. Aber es beruht halt nicht immer alles auf Gegenseitigkeit.

Champignonreis

Wenn man es manchmal ein bisschen fad mag, ist dieses Rezept dann genau richtig!

Zutaten:
● Reis
● Champignons
● Sojagranulat
● Salz (aber nur ganz wenig)

Zubereitung:
Alles zusammen mit Wasser in einem Topf aufkochen und köcheln lassen bis die Flüssigkeit weg ist. Achtung nur köcheln lassen, damit es unten im Topf nicht reinbrennt.

Tipp: Wenn es einem dann doch zu fad ist, kann man das Ganze natürlich mit „Hot Sauce“ aufpeppen. Das gilt im Grunde genommen übrigens für alle Gerichte.