Das Brot von Mark Schmidt

Das Brot von Mark Schmidt stinkt nach Scheiße. Auf Facebook darf ich das nicht schreiben, weil ich sonst wieder gesperrt werde. Aber auf meinem eigenen Blog kann ich machen was ich will. Wer will mir da was verbieten? Da bin ich nämlich der Chef. So ist das nämlich. Weil er sich vorm Backen die Hände nicht richtig sauber macht, darum stinkt das so. Ich habe ihm bei Facebook dann auch geschrieben, dass ich ihn eigentlich cool finde, dass das ein ganz normaler Diss unter Kollegen ist. Aber das hat er nicht kapiert, die Pfeife.

Merke: Mark Schmidt = Mark Shit

Wohnungssuche

Jetzt haben wir eine 2-Zimmer-Wohnung bekommen, die ist uns fast schon sicher, im Haus nebenan, parterre leider, weil wir ja eigentlich was im sechsten oder sieben Stock wollten. Ja, kann man nichts machen. Was aber voll scheiße ist, weil ich ja meine alte Wohnung jetzt kündigen muss, wollte ich es dem Typ sagen, dem ich sie vorübergehend geliehen habe, aber der geht nicht mehr ans Telefon. Und dann war ich bei mir und keiner macht auf. Vor sechs Wochen habe ich ihn zum letzten Mal zufällig auf der Straße getroffen, da war noch alles okay. Ein bisschen kurz angebunden war er vielleicht, da hatte er halt keine so rechte Lust zu plaudern, das kann ich schon verstehen, da habe ich ja auch nicht immer Lust drauf. Aber jetzt erreiche ich ihn nicht mehr. Und ich habe ihm ja beide Schlüssel gegeben, also den Ersatzschlüssel auch. Dem Vermieter traue ich mich nichts sagen, weil der hat mir ja verboten, dass ich meine Wohnung verleihen darf. Das war wegen so einem blöden Missverständnis damals. Aber ich nehme ja gar kein Geld, bloß das glaubt er mir wahrscheinlich nicht. Wo ist der Typ jetzt? Das ist echt ein Problem.

Kartoffel-Börek

Zutaten:
● 4 Scheiben Toast
● 2 abgekochte Kartoffeln
● Salz

Zubereitung:
Zwei Toastscheiben in den Sandwichtoaster legen, jeweils eine Kartoffel zerdrücken und darauf verteilen und salzen. Dann die zweite Scheibe Toast drauf legen und den Sandwichtoaster zuklappen. Immer mal wieder schauen, ob die Toasts schon knusprig braun bzw. fertig sind, damit sie nicht anbrennen.

Politisches Statement

Ich würde mich selber schon als rechts bezeichnen. Eine gesunde rechte Einstellung ist doch nichts Schlimmes, das heißt doch eigentlich nur, dass man ein bisschen altmodisch ist. Manche sagen dann so Zeug wie: „Wenn man eine politisch rechte Gesinnung mit altmodisch gleichsetzt, sollte man sich vielleicht mal mit seinem Denkschemata auseinandersetzen.“ Meine Freundin sagt auch oft so was. Aber das ist doch voll kleinlich irgendwie, ich verstehe das auch gar nicht. Ich finde, der beste Kanzler war Gerhard Schröder, der hat für alle was getan. So, jetzt es raus.
Ende der Durchsage!
Nachher gibt es wieder ein leckeres Rezept. Ich hoffe, ich schaffe noch rechtzeitig was, denn ins Schwimmbad wollte ich eigentlich auch noch.

Bohnen-Samosa

Zutaten:
● 4 Scheiben Toast
● Riesen-Bohnen-Salat von der Marke Silberkranz (gibt es bei Norma)
● gelbe Peperoni (gibt es auch manchmal bei Norma, im Peperoni-Mix mit roten und grünen)

Zubereitung:
Zwei Toastscheiben in den Sandwichtoaster legen und die Zutaten darauf ausbreiten. Die Bohnen ganz vorsichtig mit der Gabel aus dem Glas heben und auf die Toastscheiben legen, ohne dass dabei zu viel von dem flüssigen Schleim mitkommt. Die gelbe Peperoni in hauchdünne Scheibchen schneiden und über den Bohnen verteilen. Wer es scharf mag, kann gerne ganz viele nehmen. Dann die zweite Scheibe Toast drauf legen und den Sandwichtoaster zuklappen. Immer mal wieder schauen, ob die Toasts schon knusprig braun bzw. fertig sind, damit sie nicht anbrennen.

Suppe

Wenn ich mir zum Beispiel an der Suppe die Lippen verbrühe, könnte ich heulen. Nicht weil es so weh tut, sondern weil es schon wieder passiert ist. Und dann macht es mich so unfassbar aggressiv, dass ich nur noch um mich schlagen möchte. Bis endlich alles kaputt ist, vielleicht sogar ich. Weil ich mich beim schlagen verletzt habe und verblute. Dann liege ich tot da und niemanden würde es stören. Das wäre vielleicht das Beste. Wenn es mich einfach nicht mehr gibt. Ja, das wäre was.

Zur Sternchensuppe

Sternchensuppe

Das ist die Sternchensuppe von Knorr, die ist schon fast fertig.

Zutaten:
80% Hartweizengrießteigwaren, jodiertes Speisesalz, Stärke, Hefeextrakt, Palmöl, Kochsalzersatz*, Speisesalz, 0,5% Zwiebeln, Zucker, Maltodextrin, 0,2% Karotten, Gewürze (Selleriesamen, Muskat, Curcuma, Knoblauch, Pfeffer), Petersilie, Sojasauce (Sojabohnen, Weizen), Fruktose, Aromen, Zwiebelsaftkonzentrat, Karamellzuckersirup, Sonnenblumenöl. *gewonnen aus natürlichen Kaliummineralien (Achtung die Sternchensuppe kann Spuren von Milch und Ei enthalten)

Zubereitung:
● Beutelinhalt mit einem Kochlöffel in 0,75 l (750 ml) kochendes Wasser einrühren.
● Bei schwacher Hitze 10 Minuten kochen lassen. Oft umrühren.

Tipp: Lieber die Sternchensuppe nehmen statt der Buchstabensuppe, die kocht unten am Topf nicht ganz so leicht an.

Hier gibt’s noch Infos wie es mir manchmal geht.

Der Bademeister … und die anderen

Okay, der Bademeister, der geht ja noch, wenn man mal überlegt. In der Badeordnung steht zum Beispiel, dass man eine Badehaube tragen muss und Badeschuhe, und das mache ich beides nicht. Ich will mich schließlich wohlfühlen und nicht lächerlich aussehen. Lächerlich aussehen und sich wohlfühlen, das geht einfach nicht zusammen. Ich frage mich, wie das Leute machen, die von Natur aus so richtig scheiße aussehen. Da gibt es ja total viele und auf mich wirken die gar nicht alle so unzufrieden. Jedenfalls, so kleinkariert ist der Bademeister nicht, obwohl er es sein könnte (eigentlich müsste). Das halte ich ihm zu gute, auch wenn es nicht viel ist. Wenn er dann wieder so früh kommt (ja, heute schon wieder!), verursacht mir das so eine wahnsinnige Wut im Bauch. Es rumpelt und pumpelt dann in meinem Bauch, wie der Teufel in diesem Kinderspruch. Der Teufel wird dann zum Tor hinaus geworfen, im Spruch. Aber wo soll meine Wut hin? Soll ich alles in mich reinfressen und deswegen Krebs bekommen? Den Typ zusammenschlagen geht schließlich auch nicht, das kommt raus, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich habe oft darüber nachgedacht, aber darauf lasse ich mich nicht ein. Ich will hier nicht weiter auffallen. Ich wohne ja eigentlich gar nicht in dem Haus und gehe ständig schwimmen, obwohl in der Badeordnung steht, dass nur Leute schwimmen gehen dürfen, die fest in dem Haus wohnen. Das weiß der Bademeister natürlich nicht über mich, und die anderen, die man manchmal trifft, wissen es es auch nicht.
Es ist so krass: Man trifft ja eigentlich fast nie jemanden, aber wenn man dann mal jemanden trifft, ist es fast immer ein Arschloch. Die meisten, die man trifft, gehen ohne Scheiß nur zum Duschen ins Schwimmbad. Damit sie sich warmes Wasser sparen, auf Kosten der Allgemeinheit! Die sollen alle scheiß Fußpilz bekommen von ihrer blöden Schwimmbadduscherei! Ich hatte übrigens erst einmal in meinem Leben Fußpilz, daran war hundertpro das Schwimmbad schuld! Fußpilz juckt so übel, Mann. Im Wasser geht es. Während der Zeit, in der ich Fußpilz hatte, war ich jeden Tag im Schwimmbad. In den Schuhen ist Fußpilz kaum auszuhalten. Im Büro dachte ich, ich drehe durch. Einen Tag habe ich das mitgemacht, darauf habe ich mich erst mal eine Woche krankschreiben lassen. Und dann noch eine. Obwohl der Fußpilz da eigentlich schon fast wieder weg war. Egal, sicher ist sicher und die eigene Gesundheit geht vor, das ist ja wohl logisch. Jedenfalls: Da war so ein Typ im Schwimmbad, der muss kurz vor mir gekommen sein. Voll seltsam war schon mal, dass er aus dem Frauenklo anstatt aus dem Männerklo herausgekommen ist, als ich dazugekommen bin. Erst hat ein bisschen blöd geschaut, aber dann ist er unter die Dusche. Und ich dachte: Der duscht bestimmt nicht bloß, der will bestimmt auch schwimmen, aber da habe ich schon das Shampoo gerochen. Während ich dann schon im Becken war, hat er immer noch geduscht und sich shampooniert und wieder abgeduscht und so weiter. Das Wasser läuft nämlich nur so lange, wie man den Knopf gedrückt hält. Das ist auch so ein Stress! Ich finde, das ist übelst geizig von der Hausverwaltung, und vor allem: nutzlos, wie man sieht! Der Gearschte ist wie immer der Ehrliche. Und dann, der Typ also, geht irgendwann wieder und ich schwimme meine Runden. Und jetzt kommt’s: Als ich zurück in die Umkleide komme, ist das Fenster gekippt und es ist einfach nur scheiße kalt! Wie soll man da reagieren!? Soll man durchdrehen? Zuvor war es angenehm, weil natürlich in der Umkleide den ganzen Tag auf Hochtouren die Heizung läuft. Und jetzt, wo der Typ trocken und in seiner Wohnung sitzt und ich hier im Keller nass in der Umkleide stehe, ist es arschkalt! Die Fenster sind auch irgendwie voll kompliziert zu handhaben und ich verstehe absolut nicht, wie man sie auf oder zu bekommt. Der Typ, dieses dumme Arschloch: Ich bekomme ihn gar nicht mehr aus dem Kopf!
Warum sehen die Leute, die in diesem Haus wohnen, eigentlich alle gleich aus? Der Typ war auch schon wieder so alt und fett und ich habe ewig nach dem Begriff gesucht, damit ich seinen ekelhaften Körperbau damit treffend beschreiben kann: untersetzt! In ein paar Jahren können die sich alle nicht mehr bewegen, wenn sie es so lange überhaupt schaffen. Aber dann kommen neue nach, neue Alte, neue Fette, neue Untersetzte, und ewig geht es so weiter, bis zur Apokalypse!

Knödel mit Bratling und Schwammerlsoße

Zutaten:
● Bratlingpulver
● Knödelteig
● Schwammerl
● Zwiebeln
● Pfeffer
● Salz
● Knoblauch
● Sojamilch
● Mehlschwitze (gibt’s schon fertig, z.B. von Mondamin)
● Öl

Zubereitung:
Keine Sorge, es geht alles mit einer Platte (also falls Ihr so eine einzelne Induktionskochplatte verwendet wie ich; wenn Ihr mehrere zur Verfügung habt, könnt Ihr natürlich auch mehrere verwenden, aber eigentlich wäre das echt unnötig und somit eigentlich sogar dumm).
Ihr braucht aber 1 Topf und 1 Pfanne und 1 Backofen.
1) Den Backofen auf 100 Grad einstellen und laufen lassen
2) Im Topf Wasser erhitzen bis es kocht, währenddessen den Knödelteig zu Knödeln formen und dann ins Wasser schmeißen. Wenn das Wasser mit den Knödeln drin einmal gekocht hat, könnt Ihr den Topf von der Platte nehmen und ins Spülbecken oder irgendwo hinstellen und ziehen lassen (ungefähr eine halbe Stunde lang)
3) Die Bratlinge machen (wie das geht, steht da auf der Packung, ist voll einfach)
4) Die fertigen Bratlinge in den Backofen legen, damit sie nicht kalt werden
5) Zwiebeln, Knoblauch und Schwammerl schneiden und in der Pfanne anbraten. Dann Sojamilch, Pfeffer (viel), das Salz und die Mehlschwitze dazugeben. Alles ein bisschen kochen lassen.
6) Alles so auf den Teller geben, damit es aussieht wie auf dem Foto

Das Gericht ist eine echte Feiertags-Bombe und passt gut zum Heiligen Donnerstag (dem Tag nach Aschermittwoch). Es macht so richtig schön den Magen voll und ist genau das Richtige für nach dem Fastentag, an dem es bei den meisten Leuten ja nur Fisch oder Fischersatzprodukte gibt. Bei mir/uns gab es am Aschermittwoch Chinareis, der schmeckt viel besser als Fisch und ist auch viel gesünder und man kann nicht an einer Gräte ersticken (wobei man prinzipiell natürlich an allem Essbaren ersticken kann).

Der Bademeister

Der Bademeister ist so scheiße. Das ist so ein total überfetteter Gnom, schon richtig alt auch, und der sperrt das Schwimmbad ab. Und wahrscheinlich auch auf, da war ich halt noch nie dabei. Früher hatte es rund um die Uhr geöffnet, jetzt aber nicht mehr. Weil mal so junge Arschgeigen Party gemacht haben. Jetzt schließt es offiziell um 20:30 Uhr, aber der Gnom kommt immer schon mindestens zehn Minuten vorher, und eigentlich sind es sogar zwanzig, weil die Schwimmbad-Uhr zehn Minuten vorgeht. Wahrscheinlich hat er sie selbst vorgestellt. Ich habe das immer ertragen, dass er schon früher kommt, aber jetzt wird es mir langsam zu viel. Vorhin ist er um 19:55 Uhr gekommen und hat sich neben das Becken gesetzt! Sitzt da und glotzt und wartet. Ich dachte, ich packe es nicht. Und ich dachte, dem zeige ich es: Jetzt wird knallhart bis halb neun durchgeschwommen, soll er sich ficken, der Bastard!
Ich bin dann noch eine Bahn geschwommen und noch eine und noch eine, sagen wir fünf, aber dann bin ich eingeknickt und einfach aus dem Wasser gegangen. Der Bademeister hat dann mit seinem seltsamen Akzent ganz gönnerhaft gesagt, dass ich ruhig noch weiterschwimmen kann. Der Akzent. Der Typ ist mindestens Italiener. Und so was Scheinheiliges. Als ob man da noch in Ruhe schwimmen könnte, wenn der da sitzt und wartet, bis man fertig ist.
Weil ich gern kurz vor Schluss schwimmen gehe, treffe ich den Bademeister ziemlich oft, und ich glaube sogar, er freut sich immer, wenn er mich sieht, weil ihm mein dünner, junger Körper gefällt. Ich glaube nicht, dass er noch eine Erektion bekommen kann, aber wahrscheinlich reicht es ihm schon, mich anzuschauen. Bestimmt stellt er sich Sachen vor. Wie ich was mit seinem Pimmel mache und so. Widerlich.
Wenn man den Typ da einfach so finden würde, wie er krepiert daliegt, würden alle hundertpro meinen, der hätte einen Herzinfarkt gehabt. Absolut der Herzinfarktkandidat. Wie gesagt, voll alt, voll dick, voll fertig alles in allem.