Umzugsstress

Ich kotze ab, wegen dem ganzen Umzugsstress.
Ich habe einen Monat nichts mehr in meinen Blog geschrieben und dachte schon, dass ich ganz drauf scheiße, weil es die ganzen Arschlöcher eh nicht juckt, aber alles gleich hinschmeißen, fände ich auch voll schwach, darum geht es weiter. Von wegen „weiter“, jetzt geht es erst richtig los!
Die Wohnung von meiner Frau (ich habe mir inzwischen angewöhnt „Frau“ zu denken und zu sagen) war voll aufwendig zurückzugeben an die Vermietungsgesellschaft, weil das ja die gleiche bleibt wie bisher, weil wir nur ins Haus nebenan gezogen sind, und deswegen mussten wir alles ganz ordentlich hinterlassen. Zum Beispiel mussten wir die Türen und die ganzen Rahmen lackieren, und deshalb hat meine Frau zu mir gesagt, dass ich dazu cremeweiß verwenden muss und dann wollten wir das so an die Vermietungsgesellschaft übergeben und dann hieß es: Nee, cremeweiß ist falsch, im Vertrag steht soundsoweiß, das ist ein bisschen heller, das muss man alles nochmal streichen. Und dann hat meine Frau mich deswegen voll angeschissen (vor den Leuten von der Vermietungsgesellschaft!), was eh gemein war, weil sie hat ja gesagt, ich soll cremeweiß nehmen, und dann musste ich alles nochmal machen. Von dem Lack ist mir die ganze Zeit schlecht geworden. Ich habe den Geruch immer noch in der Nase. Vielleicht sind da noch so Partikel davon in der Nase oder es ist Einbildung, aber auf jeden Fall ist mir immer noch schlecht, obwohl das jetzt schon fast eine Woche her ist, dass ich zum letzten Mal den Lack riechen musste.
Bei meiner Wohnung habe ich es gemacht wie die Mietnomaden. Da habe ich Bescheid gesagt, dass ich kündige und einfach alles stehen lassen. War eh alles bloß Dreck. Ich habe mich ein bisschen in meinem Zeug umgesehen und war dann nur deprimiert, weil ich alles davon blöd fand. Auch die ganzen Erinnerungen an Früher. Irgendwie war alles bisher scheiße. Also, kein Grund, das nicht alles einfach zurückzulassen. Und so war es natürlich auch weniger Arbeit. In der Zukunft, da bin ich mir sicher, wird alles ein bisschen besser.
Ich habe mir sogar überlegt, Freimaurer zu werden, weil die die Welt verbessern wollen, indem sie sich selbst verbessern. Nicht immer die anderen kritisieren, sondern einfach sich selbst verbessern. Wenn das alle machen würden, wäre es doch echt cool. Darum kann ich mich mit der Einstellung identifizieren.

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