Pornosucht

Pornosucht! Habt Ihr davon schon mal gehört? Angeblich sind in Deutschland 500.000 Männer betroffen. Das wäre dann so ungefähr jeder achtzigste Mann. Lass es jeden Hundertsten sein, ich glaube es eh nicht. Angeblich nehmen manche während einer Zugfahrt auf dem Klo ihr Smartphone raus, um schnell abzuwichsen. Ich stelle mir das eigentlich ganz praktisch vor. Aber das macht doch niemand. Oder vielleicht schon, weil warum eigentlich nicht. Warum soll man sich auf dem Klo nur ums Nötigste kümmern, wenn wichsen auch nicht länger dauert? Irgend so ein blöder Promi-Typ hat behauptet, dass er sich nicht mal ein Beyoncé-Video anschauen kann, weil er sonst sofort rückfällig wird. Weil er drauf wichsen muss und dann wahrscheinlich gleich auf das richtige Zeug umschaltet. Aber wahrscheinlich wollte er sich damit bloß wichtigmachen. Das ist oft so bei solchen Pennern.

P.S.: Ich habe Beyoncé für meinen Beitrag extra gegoogelt und so scharf ist die gar nicht!

Aus meinem Leben

Ich hätte nicht zum Arzt gehen dürfen. Jetzt mit der Diagnose ist das unumkehrbar, das setzt sich psychisch fest und dadurch wird man sogar noch schneller blind. Anders wäre es vielleicht einfach von allein wieder weggegangen oder ich wäre vielleicht irgendwann als alter Opa blind geworden. Aber jetzt verschlechtert es sich wöchentlich. Manchmal schwankt es auch, da wird es auch tagsüber mal besser oder schlechter, wenn ich genau darauf achte. Wenn ich nachmittags so halbwegs nüchtern oder eingepegelt rumsitze, achte ich immer besonders drauf. Das ist oft die blödeste Zeit. Das viele Wichsen macht dann auch keinen richtigen Spaß mehr. Es ist dann eher so, dass einfach was raus muss, oder ich nicht weiß, wie ich mir sonst gerade die Zeit vertreiben soll. Ich mache den Ton tagsüber immer leise und abends, wenn ich die Lautstärke nicht mehr richtig abschätzen kann, nehme ich Kopfhörer. Letztens bin ich während das Zeug lief wieder eingepennt und dann hat es wegen irgendeiner Bewegung die Kopfhörer aus der Kopfhörerverankerung gerissen und plötzlich hat man alles gehört, das ganze Gestöhne, das ganze Geröchel, und dann ist irgendwann meine Frau reingekommen. Ich habe es nur so halb gecheckt, weil ich schon übelst müde war. Zum Glück. Sie hat dann auch nur die Lautstärke runtergedreht und ist wieder gegangen, der Computer war am nächsten Tag immer noch an. Ich weiß nicht wieso, weil das war echt seltsam, aber beinahe hätte sie mir dann am Tag darauf einen geblasen. So aus heiterem Himmel. Ich stand auf dem kleinen Gang vorm Klo und dann ist sie aus ihrem Zimmer gekommen, hat sich wortlos hingekniet, meinen Pimmel rausgeholt und losgelutscht. Aber wie durch ein Wunder ist er einfach nicht richtig steif geworden. Ich habe es zuerst gar nicht kapiert, aber dann nach so dreißig Sekunden habe ich es gemerkt und mir Mühe gegeben, aber es ging einfach nicht. Nach vielleicht einer Minute hat sie aufgehört. „Das Teil stinkt!“, war ihr Kommentar und dann hat sie die Tür hinter sich zugeknallt. Gleich danach ist er aber wieder steif geworden, so gut wie von alleine, ich habe nur so ein bisschen dran rumgedrückt, nicht viel, aber er war gleich wieder da. Keine Ahnung, was da los war. Vielleicht kann sie es einfach nicht und mir ist das früher bloß nicht aufgefallen.

Manfred und die Gedichte

Wie sich diese Literatur-Trottel gleich an einen ranwanzen, nur weil man mal ein bisschen was aus seinem Leben aufschreibt. Da ist dieser Typ, der öfters bei so Gedichtwettbewerben gewinnt, der war plötzlich in meiner Freundesliste bei Facebook, und weil er mir irgendwas geschrieben hat, habe ich geantwortet, dass ich mir zur Zeit auch immer überlege, ob ich mal ein Gedicht schreibe, und dann meinte er sofort, immer mal probieren, und er gibt mir dann eine Rückmeldung dazu. Als ob ich ihn voll bewundere oder was, aber dann ist mir erst ewig nichts eingefallen, und weil ich aber doch wissen wollte, was er schreibt, habe ich dann einfach einen Onkelz-Text kopiert („Die Stunde des Siegers“, der ist der Hammer!) und irgend so einen Scheiß von Lindemann, wo überall Augen sind, am Hoden, am Nacken, auf den Lippen, eigentlich ganz lustig, aber auch ein bisschen blöd, das habe ich auch kopiert und dann beides dem Manfred geschickt, so heißt der Typ, und sofort kam die Antwort: „Hallo Peter, ich kriege gleich Besuch – doch, sobald ich „Luft“ habe, schreibe ich gern was zu Deinen Texten. Herzliche Grüße!“ Und ich so: „Ja, okay.“ Und zwei Tage später kam dann irgendwas, dass er das mit den Hoden ganz gut fand und von wegen einer „schonungslosen, aber sinnlichen Schärfe“ und so weiter, voll irre, der Typ, und dann hat er mir auch noch vorgeschlagen, dass er irgendwelche Korrekturen daran machen kann. Wahnsinn, der denkt, er wüsste es besser als die Onkelz oder Lindemann, das wollte ich natürlich sehen! Ich also: „Korrekturen wären klasse!“ Und dann vergehen erst mal fünf Tage. Und ich so: „Was ist los? Schon wieder Besuch?“ Und dann, eine Stunde später, schreibt er, dass er nicht weiß, was er korrigieren soll. Ist ihm doch nichts eingefallen, war ja eigentlich klar. Das Lindemann-Gedicht war zwar so ein bisschen blöd, aber bei den Onkelz kann man ja wohl echt nichts korrigieren. Was die schreiben, kann niemand korrigieren.

Ich habe noch einen coolen Texte gefunden. Ich musste ja für die Texte, damit ich sie kopieren konnte, nach einer Seite suchen, wo sie draufstehen, dabei habe ich dann noch einen wahnsinnig guten Text von irgend so einer Punkband gefunden, der Song heißt „Arschlecker“ und geht so:

…laß mich in Ruhe…laß mich allein
ich will nicht mehr dein Arschlecker sein

du glaubst du wärst die schärfste Frau
ich piß dir in die Fresse du alte Sau
du glaubst du hast mich total in der Hand
hau ab oder ich hau dich mit dem Kopf durch die Wand

ich will nicht mehr dein Arschlecker sein …

dein Arsch ist fett, dein Blick so cool
doch bevor ich dich ficke werd‘ ich lieber schwul

laß mich in Ruhe, laß mich allein
ich will nicht mehr dein Arschlecker sein …

Das nenne ich mal einen coolen Text. Der beschreibt auch perfekt die Situation bei meiner Frau und mir! Zuerst, also am Anfang von unserer Beziehung, wollte sie nämlich auch immer, dass ich ihr am Arschloch rumlecke, und zuerst ging das auch noch, aber dann wollte sie es immer öfter und ewig lang und hat auch nicht mehr so gut, also nicht mehr so gründlich rasiert und dann fand ich es immer schlechter und musste aber trotzdem, weil sie es halt einfach von mir wollte, und dann wäre es auch irgendwie blöd gewesen, einfach nein zu sagen – aber inzwischen ist damit Schluss!

Ewiggestrige gibt es immer

Bücher sind eigentlich der letzte Scheiß. Schlecht für die Umwelt, und überhaupt: Liest man einmal und dann liegen sie rum. Manche Leute nageln sich extra ein Regal an die Wand und heben die dann so auf, wegen der Erinnerung daran. Dann schauen sie sich immer die Bücher an und denken: „Oh toll, das habe ich vor fünfzehn Jahren in der Regionalbahn gelesen, das war ein super schöner Tag!“ In Wirklichkeit war es natürlich ein total beschissener Tag, aber in der Erinnerung ist bei den Leuten plötzlich immer alles so schön, nur weil sie noch ein paar Jahre jünger waren. Ich habe einen kleinen Stapel Bücher im Schlauch, die habe ich nie weggeschmissen, aber das mache ich nachher, die erinnern mich daran, wie ich als Jugendlicher mit Bauchweh im Bett liege und Bücher lese. Ich hatte als Jugendlicher nämlich jeden Tag Bauchweh. Da hieß es dann immer: „Das ist, weil du noch wächst!“ Aber die anderen Jugendlichen hatten ja auch nicht jeden Tag Bauchweh. Ich habe mir oft gewünscht, ich könnte mein Bauchweh auf die Leute in meiner Klasse verteilen. Dann hätte jeder einen Tag Bauchweh gehabt, das wäre doch fair gewesen. Hätte ja niemand wissen müssen, dass das von mir kommt. Hätte ja einfach so jeder einmal im Monat Bauchweh haben können.
Das große „Kochen mit Peter“-Buch wird als eBook veröffentlicht. Bei den Verlagen von normalen Büchern arbeiten nur Arschlöcher. Da könnt Ihr gerne überall anrufen, wenn Ihr es nicht glaubt. Die behandeln einen am Telefon schon als wäre man das letzte Arschloch. Dabei verdienen die ihr Geld mit so Typen wie mir, die ein ganzes Buch schreiben, und selber können sie gar nichts, außer in irgendeinem Büro sitzen. Ich weiß, wie das ist. Ich war selber lange genug in so einem Büro. Da war ich aber nicht so scheiße zu den Leuten, wenn mal jemand angerufen hat. Bei einem einzigen Verlag war die Frau am Telefon voll nett, aber dann hat es nicht lange gedauert, und dann wollte die, dass ich im Vorfeld Geld bezahle, und dann hat sie mir irgendwas vorgerechnet und ich habe es mir eine Weile angehört, dann aber einfach gesagt: „Fick dich, du dummes Miststück!“ und aufgelegt. Jetzt lade ich das fertige Buch einfach bei Amazon hoch. Da bekomme ich 70% von jedem verkauften eBook, das sind bei 10 Euro dann 7 Euro für mich und 3 Euro für Amazon fürs Nichtstun, danke auch. Aber so mache ich es jetzt einfach. Anders kauft es niemand. Wenn ich es auf meinem Blog anbiete, will es vielleicht ein anderer Blogger gegen sein eigenes tauschen. Und darauf kann ich verzichten. Und bei Facebook sind eh bloß Trottel unterwegs.
Vor ein paar Tagen hat mir ein Typ bei Facebook geschrieben, dass er das Tom Kha Kai Geschmackspeter Curry nicht gut findet, weil es nicht original thailändisch ist, aber dass er das andere, was ich alles so geschrieben habe, „witzig“ findet („witzig“ schon wieder!), und dann habe ich mal geschaut, was das so für einer ist, und gesehen, wie alt der schon ist und dass der tatsächlich auf Thailand lebt, und dann habe ich ihn gefragt, ob er einer von diesen Sexopas ist, und dann hat er voll beleidigt geantwortet, dass er das nicht ist, sondern Professor an einer Universität, und sogar unter anderem für Literatur, und dass das was ich schreibe, voll scheiße ist und es keinen interessiert. Und dann habe ich geantwortet: „Zuerst fandest Du es aber noch witzig!“ Und dann hat mich die beleidigte Leberwurst blockiert. Wahrscheinlich weil er doch einer von den Sexopas ist. Als ob man das als Professor nicht sein könnte. Als ob man dafür so ein Unterschichtspenner sein müsste, der sich seine Thailand-Rente mit Taxifahren verdient hat. Wahrscheinlich denkt er, dass ihn seine hundert Jahre jüngere Frau wegen seiner vielen Bücher so toll findet, die er garantiert bei sich rumstehen hat. So ein Idiot.
Literatur ist eh was für Leute, die nicht ganz normal sind. Warum liest einer denn erfundene Geschichten? Weil er mit der Wirklichkeit nicht klarkommt, darum! Und wenn einer das dann noch studiert und Professor wird, na dann gute Nacht. Wie soll so einer eine Frau finden? Unter normalen Umständen, meine ich. Bücher mit erfundenen Geschichten sind die überflüssigsten von allen! Wenn in einem Buch wenigstens was Nützliches drinsteht, Rezepte zum Beispiel, oder wissenschaftliche Artikel. Dann lasse ich mir das eingehen. Aber für wissenschaftliche Artikel gibt es eigentlich Fachzeitschriften, die sind aktueller, und dann gibt es natürlich noch das Internet, das ist inzwischen eigentlich am besten, da sind die Artikel auf dem neuesten Stand, und vor allem gibt es da viele Sichtweisen von vielen Leuten, die vielleicht nicht unbedingt studiert haben, aber solche Leute haben oft die besten Ideen und wenn die bei einem Verlag anrufen, dann können sie sich beschimpfen lassen, weil zuhören will da niemand. Da haben die Leute taube Ohren, sonst nichts. Und deswegen sind eBooks und das Internet cool und normale Bücher scheiße. Manchmal ist das Normale halt doch scheiße. Aber wahrscheinlich dauert es nicht mehr lang und dann sind eBooks normal und normale Bücher unnormal. Dann lesen nur noch so ein paar halbtote Sexopas Bücher aus Papier, und Ewiggestrige, die gibt es natürlich immer.

Lügen

Ich habe meiner Frau erzählt, dass ich den Blog gelöscht habe. Vor Wochen schon. Sie hat nicht mal nachgeschaut, ob das stimmt. Obwohl ich ihn ursprünglich mal für sie gemacht habe. Das Buch widme ich niemanden. Also das große „Kochen mit Peter“-Buch. Ich muss noch mehrere Sachen schreiben, bis es voll ist. Vielleicht mache ich sogar noch ein paar Rezepte. Ich denke, das Buch wird mein Durchbruch. Vielleicht schreibe ich vorne rein gleich schon 2. Auflage und behaupte in so einem Text, wie sie am Anfang von Büchern immer stehen, dass es schon ein Bestseller ist. Inzwischen werden eh nur die Erfolgreichen immer noch erfolgreicher. Das ist schon fast ein Fakt. Oder fällt Euch ein gutes Gegenbeispiel ein?
Mein Blickfeld ist über Nacht ein bisschen kleiner geworden, aber meine Frau glaubt es mir nicht. Ich bin irgendwann nach dem Aufwachen, als ich kapiert habe, was los ist, furchtbar erschrocken deswegen. Ich hatte stundenlang ein schlechtes Gewissen, oder jedenfalls hat es sich angefühlt wie ein schlechtes Gewissen und war was anderes. Für manche Gefühle gibt es noch keine Wörter. Ich könnte jetzt welche erfinden, zum Beispiel ba Mewisen. Aber dann verwendet sie niemand und so bringt es auch nichts. Leute, die Wörter erfinden, gehören eigentlich zu den besten Menschen, die es gibt. Aber wenn juckt es?
Meine Frau hat mir erzählt, dass sie beim Abtreibungsarzt war. Aber ich glaube nicht, dass es stimmt. Das sagt sie, um mich zu ärgern, weil sie genau weiß, dass ich das nicht will. Außerdem hat sie bei der Verhütung immer wahnsinnig genau aufgepasst und es war auch schon lange nichts mehr.

Wichsen auf Staatskosten

Ich war noch einmal im Büro, aber da gehe ich jetzt nicht mehr hin. Warum sollte ich meine letzten Tage als Sehender mit was verbringen, das mir überhaupt keinen Spaß macht. Als Gesunder kann man so was vielleicht verkraften, aber sogar da bin ich mir nicht sicher. Und ob der Staat jetzt ein paar Monate mehr oder weniger für mich aufkommt, ist doch auch egal. Der Staat kommt für viel üblere Leute auf, zum Beispiel Frauenmörder oder Kindermörder. Oder das Inzest-Monster Fritzl, kennt Ihr den noch? Der ist zwar Österreicher, aber na gut. Der sitzt im Knast und ist sogar berühmt. In Deutschland wäre das genauso. Darum mag ich Deutschland und Österreich eigentlich auch, und vor allem Österreich, da war ich als Kind sogar mal im Urlaub. Ich finde es jedenfalls gut, dass der Staat für mich aufkommt. Es gibt so viele Gesunde, die ihre Gesundheit überhaupt nicht zu schätzen wissen, die sollen schuften gehen! Wenn diese Idioten ihr höchstes Gut nicht mal zu schätzen wissen, dann sollen sie wenigstens für ordentlich Zaster in der Staatskasse sorgen! Schade, dass es keine Kohlebergwerke mehr gibt im Ruhrpott. Da könnte man die sonst hinstecken. Gesunde sind eh oft so arrogante Arschlöcher, wenn ich da manchmal einen reden höre, werde ich oft richtig wütend. Was sie alles können und wie toll sie sind. Und wenn man mal darauf achtet, merkt man, dass es ihnen ständig darum geht, am Fiskus vorbei zu wirtschaften. Das ist echt so, achtet mal drauf! Wenn so eine dumme, gesunde Sau über den Sozialstaat herzieht und sich dann am Wochenende noch schwarz was dazu verdient, das passt zusammen. Solche Leute sollte man einsperren, dann würden sie plötzlich auch vom Staat leben. Und dann sollte man sagen: Willst du vom Staat leben oder willst du lieber die Todesstrafe? Und dann sagen sie natürlich, dass sie lieber vom Staat leben wollen. Und wenn sie dann irgendwann wieder freikommen, sollte man ihnen ein Erkennungszeichen anstecken. Könnte ja auf den ersten Blick aussehen wie ein Orden, aber jeder sollte das Zeichen kennen und bei genauerem Hinschauen merken: Ah, so einer! Also, einer der lieber vom Staat leben wollte als sich hinrichten zu lassen. Oder schlimmer noch, einer der den Staat zuerst mit voller Absicht beschissen hat und dann zu feige war, die Konsequenzen zu tragen!

Während meinem letzten Dienst im Büro, dachte ich die ganze Zeit: „Ich gehe jetzt einfach!“ Aber dann wollte ich es doch noch bis zum Schluss aushalten, obwohl ich es beinahe nicht geschafft hätte. Ich habe immer wieder voll zu schwitzen angefangen und mir dann vorgestellt, wie geil das gleich wird, also in ein paar Stunden, wenn ich zu Hause ein Bier saufen darf, auf ex, einfach weg, auf einen Schluck, und wie dann die Entspannung einsetzt, so was kennt man nämlich nur, wenn man viel Bier trinkt und dann mal bis zum Dienstschluss keines. Wenn man nur manchmal ein Feierabendbier trinkt, weiß man gar nicht, wie entspannend so ein Bier wirklich sein kann. Die meisten Biertrinker könnten genauso gut was anderes trinken, die haben eigentlich keine Ahnung. Jedenfalls, das hat mich durchhalten lassen. Jedes Mal wenn ich schwitzen musste, habe ich an das Bier gedacht und dann ging es wieder. Und an die Pornos habe ich auch gedacht. Wenn ich schwitzen musste, dachte ich auch „Schwitzen!“ und dann dachte ich automatisch gleich „Schwanz!“ und „Wichsen!“, weil die Wörter so ähnlich klingen. Das geht mir inzwischen bei vielen Wörtern so, dass ich sofort Pornosachen denken muss. Ich sehe auch in den Wolken so bestimmte Motive oder wenn ich länger die Augen zumache, da sehe ich eigentlich sofort was. Und dann bekomme ich mega Bock auf ein Filmchen. Vorm Computer Bier saufen und wichsen, das sind inzwischen eigentlich meine zwei Lieblingsbeschäftigungen. In Kombination ist es dann ja wieder nur eine Beschäftigung. Also ist es richtig, jetzt zu schreiben, das ist meine Lieblingsbeschäftigung.